Ulrich Wilhelm Züricher

Selbstbildnis Ulrich Wilhelm Züricher
Selbstbildnis Ulrich Wilhelm Züricher, 1907.

Ulrich Wilhelm Züricher wurde am 1877 in Bern geboren.

Züricher machte in Bern die Maturität, studierte von 1896 bis 1900 Architektur am Polytechnikum in Zürich und von 1900 bis 1905 Malerei in Paris. Im Winstersemster 1905/06 studierte er Anatomie an der Universität Zürich. [1]. Es folgten Studienreisen nach Italien, Holland, Deutschland und Dänemark.

Danach lebte Züricher abwechselnd in Zürich und im Berner Oberland und war als Maler und Schriftsteller tätig. Seit 1911 wohnte er in Ringoldswil ob Gunten am Thunersee.

Von 1914 bis 1923 veröffentlichte er regelmässig Beiträge in der Zeitschrift Neue Wege.

Züricher malte fast ausschliesslich Landschaften. Ähnlich wie Fidus gabe er eine Reihe von Postkarten heraus.

Züricher war mit Fina Zacharias befreundet.

Wahrscheinlich über sie machte er Bekanntschaft mit Fidus. 1906 war Züricher neben Karl Brupbacher, Max Tobler und Rudolf Willy an der Zeitschrift Polis beteiligt.

Züricher war auch mit dem Philosophen Rudolf Willy befreundet, für dessen Anerkennung er sich einsetzte. 1921 gab er von Willy Splitter. Ergänzungen meiner zusammenhängenden Schriften in aphoristischer Form als Neujahrsblatt der Literarischen Gesellschaft Bern heraus.

Züricher starb 1961.

Veröffentlichung

  • Was soll werden, Zürich 1934.
  • Traum und Mahnung, Bern 1942.
  • Die Feuerkette, Bern 1949.

Veröffentlichungen in Neue Wege (Auswahl)

  • "Der Einsiedler von Mels", Heft 8, S. 378-390. Über Rudolf Willy. Online

"Rudolf Willy", in: Süddeutsche Monatshefte, 2. Jahrg., S. 570-586. Online

Literatur

  • Annemarie Morgenthaler, Wegspuren. Ulrich Wilhelm Züricher, Maler und Dichter, Lebensbilder in Wort und Farbe, 2012.
  • W. Gorgé, "Ulrich Wilhelm Züricher. Ein Maler und Dichter der Alpen“, in: Monatsschrift des Schweizer Alpenclub, VII, 1931, Nr. 5. Online

Bild: Kunstmuseum St. Gallen, Schenkung Arnold Mettler-Specker.

Letzte Ãnderung: 14. April 2022